Sonntag, 19. März 2017

Altes Gemüse

Mein Herr Papa hatte diese Woche Geburtstag. Da wir uns im eigenen Garten mehr und mehr mit alten Obst- und Gemüsesorten beschäftigen, kriegt er heute gleich mal ein paar alte Kartoffelsorten verpasst. 😌
Gar nicht so einfach, so etwas auch ansprechend zu verpacken...
Im Gartenmarkt unseres Vertrauens gab es einen großen Weidenkorb und Kräuter, die gut zu Kartoffelgerichten passen.
Für die einzelnen Sorten habe ich kleine Stoffbeutel genäht und Schilder mit ein paar Informationen zu jeder Sorte gewerkelt.
Zusätzlich gibt es noch zwei Flaschen Leinöl dazu - so steht der leckeren Kartoffelspeise nichts mehr im Weg... 

So sieht das Körbli jetzt aus und wartet auf die Abfahrt:



Da man die Schilder auf dem Foto nicht gut lesen kann (mit Sonnenlicht ist heut wahrlich nicht viel), hier noch die Sorten für Interessierte:

Bamberger Hörnchen (Franken, vor 1850)
Rosa Tannenzapfen (England, ca. 1850)
Kankan (Ungarn, 1991)
Rotkehlchen (DDR, 1962)

Bekommen haben wir unsere Kartoffeln dieses Jahr von hier aus dem Nachbarland Sachsen.
Einfach zum Ausprobieren, was bei uns gut gedeiht, uns schmeckt und um den Boden im Garten gleichzeitig weiter aufzubessern, legen wir bei uns außerdem noch folgende Sorten:
Linda (Deutschland, 1974)
Sieglinde (Deutschland, 1935)
Reichskanzler (Deutschland, 1885)

Ein paar von jeder Sorte werde ich mit meinen Schülern im Schulgartenunterricht in die Erde bringen. Einfach, um mal zu thematisieren, dass nicht jede Kartoffel schön rund, ebenmäßig und gelb ist...
Ganz frei nach des Alten Fritz' Kartoffelbefehl: „Wo nur ein leerer Platz zu finden ist, soll die Kartoffel angebaut werden, da diese Frucht nicht allein sehr nützlich zu gebrauchen, sondern auch dergestalt ergiebig ist, daß die darauf verwendete Mühe sehr gut belohnt wird.", wird es wohl dieses Jahr ein hoffentlich großartiges Kartoffeljahr. 😃

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