Sonntag, 26. November 2017

Wunschzettel schreiben

In der kommenden Woche naht der 1. Dezember. An diesem Tag werden wir in einer Deutschstunde über Weihnachtswünsche sprechen und anschließend Wunschzettel schreiben. Diese können die Kinder dann in diesen witzigen Wichtelbriefkasten einwerfen, der (natürlich) in der folgenden Nacht von den kleinen Kameraden geleert werden soll. ;)


Damit nicht nur Spielzeuge als lose Aufzählung auf diesen Briefchen landen, möchte ich vor dem Schreiben mit den Kindern besprechen, inwiefern sich ideelle und materielle Wünsche voneinander unterscheiden. Da sie sich aber schon bei den gegenseitigen Geburtstagwünschen unglaublich Mühe geben und nicht immer nur von Geschenken, sondern viel häufiger von personenbezogenen, lieben Wünschen sprechen, bin ich davon überzeugt, dass uns das zur Weihnachtszeit ebenso gut gelingen wird. :)

Ebenfalls am 1. Dezember starten wir mit Danielas wunderbarem Knobeladventskalender. Den gibt es hier. Unserer steht schon in seiner Box in der Schule bereit und ich bin sehr gespannt, wie die Kinder ihn annehmen und die kleinen Aufträge bearbeiten werden. :D



Den Wichtelbriefkasten habe ich hier erstanden, allerdings in der Filiale, nicht online.
Wer den Wunschzettel gebrauchen kann, findet ihn hier. Es gibt ihn auf den Titel bezogen in drei Varianten.
Es geht jedoch auch in "schnöder", schlichter Papierversion oder als Klappkarte, die die Kinder selbst gestalten. Ich denke, dass bei Wunschzetteln der Fantasie freien Lauf gelassen werden kann... :D Über Berichte, wie in anderen Klassen mit dem Thema umgegangen wird, würde ich mich freuen!

Viele Freude beim Wünsche formulieren,
Werni

Dienstag, 31. Oktober 2017

Letzte Projektvorbereitungen - Produktausstellung/Nützlingsunterkünfte

Heute konnte ich die letzten Vorbereitungen für unser Projekt beenden.
Zum Einen habe ich im Drogeriemarkt meines Vertrauens nach Produkten rund um Honig und Bienenwachs gestöbert und bin mehr als fündig geworden.
Diese werden wir gemeinsam - mit den Dingen, die die Kinder noch beitragen werden - in einer kleinen Ausstellung ein wenig unter die Lupe nehmen, schauen, um welche Produkte es sich handelt und (hoffentlich) auch ein bisschen Sinn und Unsinn bzw. fragwürdige Notwendigkeit der einen oder anderen Sache feststellen:


Zum Anderen habe ich (endlich!!!) die Holzwabenprototypen und das sonstige Baumaterial beisammen, das wir für die Konstruktion von Nützlingsunterkünften benötigen. 
Die Prototypen kann ich schonmal vorzeigen. Der eine bleibt leer zum Herumreichen, Betrachten, Untersuchen, Abgucken... Der andere ist schon gefüllt mit verschiedenen Naturaterialien, die sich für unsere Unterkünfte eignen...
Da wir vor Beginn des Baus noch eine Sammelwanderung unternehmen, werden sicher noch einige andere Dinge zusammenkommen, die wir benutzen können.


Am zweiten Tag unseres Projektes werden immer zwei Kinder gemeinsam eine solche Holzwabe bauen und mit Naturmaterial befüllen. Wir werden sie dann aber nicht mit nach Hause nehmen (die Anzahl ließe das auch gar nicht zu...), sondern sie verbleiben auf unserem Schulgelände und beglücken hoffentlich im Frühjahr das ein oder andere Tierchen.

Welche Füllungen wir im Einzelnen dann verwenden werden, berichte im Anschluss an unser Projekt.
Vorab habe ich folgende "Zutaten" vorrätig:
Naturstrohhalme
Schilfrohrhalme
hohle Pflanzenstängel
verschiedene Zapfen
Holzwolle
Stroh
etwas Borke/Rinde

Die Waben mit den losen Teilen werden wir am Ende noch mit kleinmaschigem Drahtgitter sichern.

Nun warte ich gespannt, wie meine lieben Sieben ähm ... Fünfundzwanzig an das Projekt im Ganzen herangehen werden... :D

Werni

Sonntag, 29. Oktober 2017

Der Körperbau der Honigbiene

Heute geht es hier weiter mit einem Teil unseres Theoriewissens, das wir uns am ersten Tag des Projektes "Rund um die Biene" aneignen werden. 
Konkret heißt das, dass wir uns den Körperbau der kleinen Biene aus der Nähe und vergrößert betrachten, wichtige Teile benennen und deren Funktion für das Bienenleben herausarbeiten. 
Dafür werden wir mit Bild- und Wortmaterial an der Tafel sowie einem der Arbeitsblätter aus dem bereits benannten BVK-Themenheft arbeiten.

Hier das Bild- und Wortmaterial auf einen Blick:



Hier ein Foto des Arbeitsblattes, das wir benutzen:


Wer das Tafelmaterial gebrauchen kann, lädt es sich gerne hier herunter.

Anm.: Ich habe für mein Projekt ein anderes Bienenbild für die Tafel verwendet als das im Material. Das kann ich aus lizenzrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Daher ist im Materialpaket einmal die Biene aus dem Worksheetcrafter in bunt und einmal in schwarz-weiß enthalten. Wenn der Kreis drumherum doof ist, dann einfach wegschnippeln. :)

Schöne Sonntagsgrüße an alle,
Werni

Samstag, 28. Oktober 2017

Material zu Tierfamilien im Wald

Hier können sich alle Nichtbenutzer des Worksheetcrafter noch das Material zu den Tierfamilien inkl. des Arbeitsblattes herunterladen.



Vielen Dank, liebe Sabine, dass du das Tafelmaterial schon 'selbst' erstellt und in die Tauschbörse geladen hast. Da war ich dir wohl nicht schnell genug... :-/

Allen ein schönes Wochenende bzw. schöne Herbstferien, da wo sie gerade begangen werden!
Werni

Montag, 23. Oktober 2017

Tierfamilien im Wald - Arbeitsbeispiel mit der kleinen Waldfibel

Heute wurde es ziemlich tierisch bei uns: wir beschäftigten uns intensiver mit Bezeichnungen zu den Familien und Familienmitgliedern einiger ausgewählter, großer Säugetiere des Waldes. Dazu gehörten das Wildschwein, der Rothirsch, das Reh und der Rotfuchs.
Da die kleine Waldfibel gerade in vielen, vielen Klassen aktuell ist, wollte ich mal zeigen, wie wir sie heute genutzt haben.

Zunächst lasen die Kinder an ihren Gruppentischen sich jeweils in eine Doppelseite der kleinen Waldfibel zu "ihrem" Tier durch.



Anschließend  öffnete ich die Tafel und zeigte die noch unvollständige Tabelle zu den Tierfamilien.

Diese Tafel ist nicht schmutzig, sondern alt und ziemlich abgenutzt. ;)

Nun galt es durch gezielteres Lesen die einzelnen Bezeichnungen der Tierfamilie, also das Vatertier, das Muttertier und das Jungtier herauszufinden. Zum Wildschwein, Rothirsch und Rotfuchs finden sich in der Waldfibel auch die Gruppen- oder Familienbezeichnungen. Diese vier Begriffe sammelten die Kinder jeweils ihrer Gruppe gemeinsam und trugen sie in die Tabelle ein. (Den Begriff "Sprung" zum Rehwild bekam die Gruppe von mir.)


Anschließend bekamen sie die passenden Wortkarten ausgeteilt, um die eigene Lösung zu kontrollieren. Dann wurde tischgruppenweise aufgelöst und die Wortkarten an ihren Platz an der Tafel gehängt, die Bezeichnung nochmal für alle genannt und die anderen drei Gruppen übertrugen die Wörter in ihre Tabellen. 




Bis wir reihum waren und unsere Sammlung vollständig:



Fast... Ich wurde natürlich dran erinnert, dass ich auf dem Arbeitsblatt noch das Wort "Familie" im Tabellenkopf hatte und an der Tafel nicht. Tzzz... :) Deshalb hab ich es handschriftlich ergänzt. Ordnung muss sein.
Wir haben auch noch darüber sprechen können, dass viele der männlichen Tiere das Jahr über eher allein leben und der Begriff "Familie" nicht immer passt. Und dass Paulis Opa, seines Zeichens Jäger, in den Herbstferien einen Bock geschossen... und was er dann damit anstellte... und dass die Wurst auf dem Brot auch mal lebte, nachdem jemand "iiiiieh!" gerufen hatte... 
Unsere Unterrichtsgespräche sind oft einfach der Oberknaller! 
Aber die jahreszeitlichen Beteiligungen der einzelnen Geschlechter an ihrem "Familiendasein" und die weitere Verwendung der körperlichen Einzelteile eines erlegten Rehbocks führten dann doch zu weit, denn der Unterricht war (leider schon) zuende und die Kinder mussten fluchtartig dringend zum Mittagessen.
Für eine 6. Stunde am Montag aber alles in allem wirklich gut gemacht, meine kleinen Waldexperten! Hut ab! :D 
Und wie sagt Werni immer: "Morgen ist auch noch ein Tag."

Es grüßt euch
Werni (ganz schön zufrieden für den heutigen)

Sonntag, 22. Oktober 2017

Schätzen, Bündeln, Zählen - Arbeitsblatt

Hier kommt noch das Blatt mit der Tabelle zum Schätzen, Bündeln und Zählen sowie Notieren verschiedener Schreibweisen.

Vorschau Lineatur Kl. 3

Damit es evtl. auch in anderen Klassenstufen nutzbar ist, habe ich verschiedene Lineaturen für die Zahlwörter eingefügt sowie einmal nur die im Kopf beschriftete Tabelle ohne Schreibzeilen und Bildchen.

Viel Freude damit - und berichtet doch einmal, wie es bei euch war! Ich würde mich freuen! :)
Schöne Sonntagsgrüße,
Werni

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Küchenmathematik - oder: Heute war ein toller Tag...

Wie bereits betitelt, war heute ein toller Tag. (Wir haben geschlagene drei Tage nach den Ferien gebraucht, um wieder zur schulischen Normalität zurückzukehren. Kennt ihr, nicht wahr?!)

Mit diesem Post möchte ich euch gerne mal Mäuschen spielen lassen und zeigen, wie viel FreiZeit ich während des Unterrichts habe, um so viel herumgehen, beobachten und fotografieren zu können wie heute. ->Normalerweise liege ich ja vormittags mit dem Kopf auf dem Lehrertisch, damit ich mich morgens nicht sooo übermäßig anstrenge, weil: mittags habe ich ja schon wieder Schluss und nur einen Halbtagsjob und kann in der Stadt bummeln, Kaffee trinken gehen und solche netten Dinge. Kennt ihr doch auch, nicht wahr?! :D

Jux beiseite - nun aber los...
In Mathematik ging es um das Schätzen verschieden großer Anzahlen, das Bündeln, das Zählen der Bündel und das anschließende Notieren unterschiedlicher Schreibweisen. Eine echte Mammutaufgabe, die aber - wenn auch ganz individuell - richtig großartig gemeistert wurde.

Zuerst einmal musste gestern mein Kücheninhalt in die Gläser...
Ich wählte folgendes "Zählmaterial" aus:
  • grüne Erbsen
  • gelbe Erbsen
  • weiße Bohnen
  • Reis
  • Milchreis
  • Suppennudeln
  • Maiskörner
  • Zuckerstreuselkonfetti


Heute Morgen dann auf die Frage hin, ob ich denn wisse, wie viel in jedem Glas sei, pustete ich meine Backen auf und frug entgegen, wozu ich denn so viele Kinder in der Klasse habe und dass ich gern von ihnen wissen wolle, wie viele Vorräte noch in meiner Küche seien... :D Großes Gelächter...
Dann aber ging es fleißig an die Arbeit. Zuallererst betrachteten wir ein Foto in unserem Mathematikbuch und tauschten uns über die ungefähre, geschätzte Anzahl aus, die darauf abgebildet war. Dabei konnten wir unseren Wortspeicher zu Spalten und Zeilen reaktivieren. Klasse! 
Nach dem Erklären der folgenden Arbeitsschritte wurde erst einmal der Inhalt der drei Gläser geschätzt. Dabei hatte jedes Kind das Blatt mit der Tabelle und immer drei Kinder zusammen drei Gläser. Es galt sich also auszutauschen und zu diskutieren - Kommunikation über Mathematik ist einfach herrlich, nützlich, nötig und sinnvoll...





Anschließend wurde losgezählt. Einige bündelten gleich, einige versuchten es mit jedem Teil einzeln, manche nahmen die Materialien immer paarweise in die Händchen und warfen sie zurück ins Glas... da sind mir mal wieder sehr aufschlussreiche, wertvolle Beobachtungen gelungen. ;)




Nachdem die Anzahl ermittelt war, wurden die Ergebnisse wieder ausgetauscht und es ging an das Notieren der verschiedenen Schreibweisen.



Neu war hier dem Großteil der Kinder das Symbol für den Hunderter bei der Geheimschrift. Stellenwerte haben wir auch im letzten Schuljahr schon einschließlich Hunderter notiert, sodass dies weniger ein Problem war. Teilweise knifflig gestaltete sich noch das Schreiben der Zahlwörter in der letzten Spalte. Deren Struktur im neuen Zahlenraum wird morgen ein Schwerpunkt sein.

Allen mitlesenden "Mäuschen" liebe Grüße!
Werni

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Foto Tafelmaterial Wald

Hier kommt das versprochene Foto des Tafelmaterials:



Kann vielleicht noch jemand nähere Angaben dazu machen? 
Ich habe leider nichts weiter dazu finden können, auch keine Bezugsquelle. :(

Allen einen schönen Abend,
Werni

Dienstag, 17. Oktober 2017

Nahrungsbeziehungen im Lebensraum Wald

Die gerade laufenden zwei Wochen bis zu unserem Bienenprojekt sind wir noch fleißig mit verschiedenen Sachverhalten zum Lebensraum Wald beschäftigt. 
Ein Teil davon ist das Veranschaulichen und Ordnen unterschiedlicher Nahrungsbeziehungen.
Zuerst setzten wir uns mit den verschiedenen Stockwerken des Waldes und den darin vorkommenden Pflanzen und Tieren auseinander. Wieder war ich mächtig erstaunt, wie viel Wissen in den kleinen Köpfen steckt...
Hier ein Blick auf unser Tafelbild, das in Gemeinschaftsarbeit entstand:



Morgen werden wir sortierten, was und wer von wem gefressen wird. Dazu habe ich verschiedene Pflanzen, Pflanzenteile, kleine und große Tiere, diverse Vögel und einen Menschen auf Bildkarten und zusätzlich noch Pfeile zusammengestellt. Ich hoffe, dass die Kinder damit ausprobieren können, welche verschiedenen Abhängigkeiten im Lebensraum Wald existieren.

So sieht das Material aus:



Und so eine Möglichkeit, Nahrungsbeziehungen darzustellen:



Natürlich gibt es noch viele andere mögliche Konstellationen und ich bin gespannt, was die Kinder morgen damit anstellen. Wenn ich daran denke, mache ich Fotos...

Hier gibt es die Bildkarten und Pfeile zu den Nahrungsbeziehungen.
Verwendet ihr alle Bildkarten, druckt die zwei Seiten mit den Pfeilen doppelt aus, damit sie ausreichen...

Viel Freude beim Sortieren, Ordnen und Beziehungen herstellen!
Werni

Freitag, 13. Oktober 2017

Rund um unser kleinstes Nutztier

Unser diesjähriges Herbstprojekt dreht sich um das Leben der Honigbiene.
Dieser und die nächstfolgenden Posts werden sich mit diesem Projekt beschäftigen.

Heute möchte ich damit beginnen, worum es in unserem Projekt geht und welches Material wir dafür verwenden.

Manch einen mag es verwundern, dass wir uns ausgerechnet jetzt mit diesem Thema beschäftigen... deshalb eine kurze Erklärung vorweg:

Nach dem "Lebensraum Wald" wird "Unsere Nutztiere" das nächste Thema in Heimat- und Sachkunde sein. Da die Biene - wenn auch unser kleinstes - das wichtigste unserer Nutztiere ist, möchte ich mit ihr gern eine Brücke schlagen von unserem Besuch beim Imker während unser kürzlich gemachten Klassenfahrt und zum nachfolgenden Thema. Ich hoffe, dass mir das gemeinsam mit den Kindern gut gelingt.

Traditionsgemäß gibt jede Klasse bzw. Klassenstufe bei uns ihr Projekt mit einem Aushang für alle anderen bekannt. Dieser sieht bei uns in diesem Jahr so aus:

Unser Projektaushang
Zu den da schon erscheinenden und weiterführenden Fragen der Kinder sowie zu Dingen, die sie bereits wissen, werde ich als Einstieg mit den Kindern eine Vorwissensabfrage mit diesen kleinen Wabenzetteln machen und mit ihnen ganz am Ende zusammentragen, was wir alles Neues erfahren konnten:
Abfragezettel Vorwissen/Fragen der Kinder
Wir haben schon oft Vorwissen abgefragt bzw. Fragen zum Thema gesammelt... aber immer "nur" mit schnöden Notizklotzzetteln. Daniela hat zum Thema "Lebensraum Wald" schöne Herbstblätter benutzt - das siehst du hier. So dachte ich, könnten wir auch mal "schöne" Zettel herbei nehmen... :)

Eine ganz wunderbare Zusammenfassung zu bereits existierenden Ideen und Material zum Thema Bienen hat Sylvia euch hier auf ihrem Eulenblick-Blog präsentiert. Eine tolle Arbeit, dankeschön liebe Sylvia, ich habe schöne Dinge gefunden! :)

Was wir in unseren drei Projekttagen - !!!???UMHIMMELSWILLENWIESOLLENWIRDASINDERKURZENZEITNURHINKRIEGEN???!!! 
- alles benutzen werden, zeig ich euch auf den folgenden Fotos:

bvk-Lernwerkstatt, i.m.a.-Poster und Infoflyer im Klassensatz sowie die Bienenseite aus der kleinen Landfibel

Sachtexte und Geschichten, verschiedenes Lege- und Spielmaterial zum Lebenszyklus

Am Ersten Tag des Projektes setzen wir uns mit der "grauen" Theorie auseinander, versuchen zu erinnern, was der Imker uns bereits alles erzählen konnte und stöbern fleißig in den Büchern und dem anderen Lesematerial.

Mein eigenes, gefährliches "Halbwissen" habe ich besonders auf dieser tollen Internetseite hier erweitern können. Schaut bei Gelegenheit mal vorbei...
(Ich habe beispielsweise dazu gelernt, dass eines der Entwicklungsstadien der Biene nicht als "Larve", sondern als "Made" bezeichnet wird. Oha!)

Aus dem Werkstattheft vom bvk werden wir nur einige ausgewählte Blätter (z.B. zum Körperbau und den verschiedenen Bienen in einem Volk) sowie das kleine Faltheft hier von Daniela benutzen.
Um den Kindern den Lebenszyklus der Bienen zu veranschaulichen, habe ich zu dem Faltheft und den kleinen Modellen (oben auf dem Foto und unten mittig zu sehen) noch ein Tafelmaterial erstellt, das wir gemeinsam sortieren und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen werden:

Bildmaterial Lebenszyklus
Im Anschluss an das gemeinsame Basteln des Faltheftes von Daniela möchte ich mit den Kindern folgende Dokumentation ansehen, die ich euch in diesem Zusammenhang nur empfehlen kann:


Dokumentation (Dauer: 55min)

Damit wird der erste Projekttag hinreichend ausgefüllt sein.
Was an den beiden folgenden Tagen passiert und wie es in unserer kleinen Bienenwerkstatt dann aussieht, erzähle und zeige ich in einem neuen Beitrag. :)

Hier findest du die Wabenzettel und hier den Lebenszyklus in Bild- und Wortkarten.

Mit bienenfleißigen Grüßen
Werni

PS: Wer Fragen hat, kann sie sehr gern in den Kommentaren stellen. Allerdings wird dieses Wochenende hier in Weimar fleißig "gezwiebelt", sodass es mit einer Antwort etwas länger dauern könnte. ;)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rund um Lernwörter

Seit der zweiten Klassenstufe beschäftigen wir uns ganz eifrig mit Lernwörtern. Sie sind immer angelehnt an das aktuelle Heimat- und Sachkundethema und hängen übersichtlich in unserem Werkstattbereich aus. Es sind jedes Mal fünf Substantive/Nomen/Namenwörter, fünf Verben/Tunwörter und fünf Adjektive/Wiewörter. Manchmal ist es gar nicht so leicht, passende Wörter auszuwählen. ;)

Lernwörter zum Thema "Lebensraum Wald"

Das Training führen wir mit den Lernwörterstationen von Daniela durch. Die findest du hier. Zuerst haben wir die Kärtchen mit kleinen Kartenhaltern benutzt. Da uns aber der Platz fehlt, auf dem sie beständig parat stehen können, hängen wir sie bei Benutzung an einer Tafelseite mit Magneten auf und die Kinder schleichen sich hin... Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Weniger gut fand ich allerdings, dass wir die Lernwörter nicht zentral irgendwo gesammelt haben, sondern sie mal im Deutschhefter oder mal in der Werkstattmappe abgeheftet waren. Zum Thema "Meine Heimatstadt" haben wir sie gleich in das Entdeckerheft, das wir gestaltet haben, mit hineingeschrieben. 
Jetzt legen wir uns ein Lernwörtersammelheft an. Dieses kann dann auch mal für eine Lernwörter-Hausaufgabe und zum Lernen/Trainieren/Üben mit in den Hort bzw. mit nach Hause genommen werden und alles ist hübsch beisammen. Will heißen, mit Überblick stelle ich es mir irgendwie einfacher und auch transparenter vor, für's Kind, für mich, für vertretende Kollegen und auch die Eltern. Deshalb ein Sammelheft. 
Sammeln ist ja bei vielen Kindern heiß geliebt... 
Mal schaun, ob das auch für Wörter gilt... ;D


Für unser Heft habe ich ein Deckblatt passend zu Danielas Lernwörterstationen mit dem lieben "Doktor Schnüffelnase" angelegt. 
Danke, liebe Daniela, dass ich passend zu deinem Lernwörtermaterial eine Erweiterung anfertigen durfte! :) 
Das Deckblatt kommt auf die Außenseite eines A4-Schreibheftes. Drumherum kommt ein transparenter Umschlag.


Auf die erste Umschlagseite innen links kleben wir Danielas Stationsaufträge, die ich nochmal übersichtlich auf einer Seite zusammengefasst habe.


Zusätzlich habe ich Danielas Lernwörtertrainingsplan (den findest du hier) zum Abhaken in Miniformat  gedruckt (4 Seiten pro Blatt ergibt 8 kleine Pläne). Ein solch kleiner Plan soll zu jeder neuen Sammlung/Übungseinheit aufgeklebt und ausgefüllt/abgehakt werden.
Das gibt uns eine bessere Übersicht zum aktuellen Arbeitsstand und zu bereits bearbeiteten Lernwortthemen.
Nächste Woche geht es los. Mal sehen, wie die Sammlung sich entwickelt... :D

Wenn du das Sammelheft auch mal ausprobieren möchtest, findest du hier das Deckblatt und die zusammengefassten Arbeitsaufträge.

Viel Freude beim Lernwörter sammeln!
Werni

PS: Danke an die Kommentatoren für die Rückmeldungen! Die Aufträge 16 und 17 sind verbessert und der Link aktualisiert. Jetzt sollte alles passen.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Individuelle Ziele vereinbaren

Um mit meinen Schülern die anstehende Zielvereinbarung für das laufende Schuljahr durchzuführen, möchte ich gern etwas anschaulicheres, greifbareres als "nur" einen Formularbogen für den Aktenordner nutzen. Es soll uns helfen, das Gespräch/die Gedanken zu sortieren, Potentiale zu erkennen, konkrete Ziele zu benennen sowie diese sichtbar festzuhalten. Im letzten Schuljahr gab es die Idee zu Zielkärtchen von Daniela, die ihre tollen Raketenkarten hier mit uns geteilt hat. Dankeschön!!! :D
Dieses Jahr sollen es bei uns solche SuperheldInnen-Kärtchen sein, auf die wir die neuen Ziele, die sich das Kind selbst oder mit meiner Unterstützung setzt, notieren.



Da es dem einen oder anderen Kind nicht immer so leicht gelingt, ein Ziel ganz konkret zu benennen, habe ich kleine Formulierungshilfen auf Sternen formuliert. (Auf dem Foto ist nur eine kleine Auswahl zu sehen.)

Nach dem Ausfüllen wird die Karte gut sichtbar am Tisch befestigt. Das hilft nicht nur dem Kind, das Ziel "vor Augen" zu behalten, sondern auch mir und allen anderen Beteiligten bei der alltäglichen Unterstützung des Kindes auf der Zielgeraden. :)

Falls jemand das Material benutzen möchte, gibt es die Karten und die Sternenvorlagen hier. Enthalten sind verschiedene Jungen- und Mädchenkarten, die Vorlage für den großen und die kleinen Sterne sowie einige Blankosterne für eigene Formulierungen.

Viele Freude beim Ziele stecken, verfolgen und erreichen wünscht euch
Werni

Montag, 3. April 2017

Müll & Recycling (4)

Hier war es die letzten Tage sehr still.
Das lag einerseits an privaten Turbulenzen (ein zum zweiten Mal vom Auto abgefallener Auspuff ist/war noch das geringste Problem) und andererseits an määääächtig viel zu tun in der Schule. 
Jetzt läuft es wieder etwas "runder", sodass es zum Thema "Müll & Recycling" noch eine Wort- und Bildmeldung von mir gibt. 😌

Letzte Woche haben wir unsere Unterrichtseinheit zum Müll abgeschlossen. Es gab x Situationen, in denen ich maximal erstaunt war über das große Interesse der Kinder an dem Thema. Gemeinsam mit unserer super Praktikantin, die einen nicht unerheblichen Beitrag zum Gelingen beigetragen hat, stellte ich fest, dass man zu diesem Themenbereich noch viel mehr machen kann/könnte. Aber das ist ja bei so vielen Themen so...
Am Freitag haben wir abschließend noch einen Exkursionstermin bei unserer Stadtentsorgung. Mal sehen, was wir dort noch so dazu lernen können. 😌
Den eigentlichen, krönenden Abschluss hatte unser Müllprojekt aber, als wir bei unserem schulinternen Musikmarathon letzten Donnerstag einen Spontanauftritt mit unserem Müll-Lied hatten, für das wir uns just an diesem Morgen noch aus unserem "Lernmüll" fix ein paar Klanginstrumente gebastelt hatten. Hier findet ihr bei Interesse eine Version des Liedes. Sehr witzig... 😄

Hier folgen jetzt noch ein paar Bilder aus unserer Werkstatt.
Ich möchte mich zuvor aber noch einmal bei meiner lieben Daniela für die schönen Materialien hier zum Thema sowie bei meiner Leserin Melanie für den Tipp zur Werkstattmappe hier vom BVK bedanken. Ich habe noch einige Aufgaben in dieser Sammlung gefunden, die gut in unser Projekt zu integrieren waren. Wirklich zu empfehlen, dieses Mäppchen... Danke ihr zwei! 😚
Und einen Material-Tipp habe ich noch für Interessierte... 
Beim Umweltbundesamt gibt es hier ein Schülerbuch sowie hier ein Poster zum kostenlosen Bestellen (das Buch auch als Klassensatz). Schnuppert doch mal hinein, wenn ihr mögt... es lohnt sich.

Die unteren Bilder an der Pinnwand sowie ein Haufen Müll auf dem Tisch dienten den Kindern als Impulse beim Einstieg in das Thema.





Die zwei Kisten rechts sind ein Lernspiel zum Thema, das bei den Kindern sehr gut ankam. Zu beziehen hier.


Zu guter Letzt "verschenke" ich noch unsere Tischschilder (s.o.), falls ihr diese Aufsteller vom Möbelschweden auch nutzt... Drucken, ringsherum (nur) 1x ausschneiden, in der Mitte falten, einstecken - so hat man Vorder- und Rückseite, die genau in den Aufsteller passen.
Hier geht es zum Download.
Viel Freude beim Stöbern in den Materialtipps, beim Werkstatterstellen und bei der Arbeit an diesem großartigen Thema mit euren Kindern!

Montag, 20. März 2017

Müll & Recycling (3)

Letzte Woche hatten meine Schüler das Vergnügen, sich eine Episode von "Willi will's wissen" anschauen zu können. Sie haben von der DVD "Wohin mit all dem Müll?/Wie kommt das Plastik in die Tüte?" (gibt es u.a. hier) den ersten Teil zum Thema Müll und Müllentsorgung angesehen. Im Anschluss füllten sie einen kleinen Fragebogen aus.
Die Fragen waren wirklich leicht zu beantworten, WENN man gut aufgepasst hatte. 😉 
Die Idee, ein Filmprotokoll bzw. einen -fragebogen zu verwenden, habe ich von Daniela, die dieses nützliche Vorgehen u.a. hier zum Thema "Milch" vorgestellt hat. Dankeschön! 😍



Falls das jemand auch mal ausprobieren möchte, gibt es hier den Fragebogen.
(Auf Grund des Copyrights kann ich das Blatt nicht mit einem Bild von Willi oder der DVD einstellen.)

Suchschachtelvorlagen für Teresa

Teresa frug mich via Mail nach den Suchschachtelvorlagen aus der Primary Box, da sie ihre Vorlagen verschlumbert hat (die Krankheit kenne ich! 😉).
Hier sind sie alle drei nochmal zum Herunterladen.
-> Eine Überarbeitung des Copyrights werde ich frühestens in den Osterferien vornehmen können und sie dann hier nochmal aktualisieren. (Für den eigentlichen Zweck des unterrichtlichen Gebrauchs spielt das ja erst einmal keine Rolle.)

Vorschau Wiesenschachtel
Wiesensuchschachtel hier.

Waldsuchschachtel hier.

Herbstsuchschachtel hier.

Viel Freude beim Suchen wünsche ich!